Sie befinden sich hier: Galerie GRIEBEL / Buch

Antje Buchwald: Fritz Griebel. Künstler, Lehrer und Direktor der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg nach 1945

Pünktlich zur Eröffnung des Weißen Schlosses als neues Museum und kulturelles Zentrum in Heroldsberg bei Nürnberg am Samstag, dem 25. März 2017 ab 10.00 Uhr, erscheint eine Monographie über Fritz Griebel (1899–1976). Im Weißen Schloss werden künftig Werke von Fritz Griebel in einer Dauerausstellung präsentiert.

Zum Inhalt des Buches:
Fritz Griebel ist einer der bedeutendsten fränkischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Umso erstaunlicher ist, dass sowohl sein künstlerisches Schaffen als auch sein Wirken als Direktor der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nahezu vergessen oder unbekannt sind. Dies war Anlass vorliegender Monographie, die erstmals Leben und Werk Fritz Griebels ausführlich vorstellt.

Bereits 1927 waren seine Werke auf der Graphischen Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Dresden vertreten. »Sie hat sich den Gedanken zu eigen gemacht, die Auswahl des Besten zu zeigen, das von zeitgenössischen Künstlern an Druckgraphik geschaffen wird.« (Die Ausstellungsleitung). In der Aufnahmejury waren zum Beispiel Otto Dix, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Karl Schmidt-Rottluff und Max Slevogt vertreten.

Griebel war sehr am Mythos sowie an der Antike interessiert und maß dem Unbewussten und Traum hohe Bedeutung bei. Sein facettenreiches Oeuvre umfasst Gemälde, Aquarelle, Scherenschnitte, Zeichnungen in Tusche, Kreide, Rötel oder Bleistift sowie Entwürfe für Tapisserien. Seine Scherenschnitte mit ihrer »archetypischen Chiffrierung des Sichtbaren« (Jutta Zander-Seidel) sind von internationaler Bedeutung. Er darf daher als Wegbereiter des modernen Scherenschnitts gelten. Seine Stillleben, Akt- und Landschaftsdarstellungen haben häufig surreale Anklänge. Griebel stellt in seiner Kunst die schwierige Frage: Was ist der Mensch?

Erstmals wird Fritz Griebel in seiner Funktion als Professor und Direktor an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg vorgestellt. Ohne sein kulturpolitisches Engagement würde es heute in Nürnberg keine Akademie mehr geben. Denn die Kunstakademie in München sollte alleinige Ausbildungsstätte in Bayern sein. Bisher nicht erforschtes Archivmaterial gibt Einblick in die personellen und administrativen Schwierigkeiten, mit denen Griebel sich konfrontiert sah. Anschaulich wird ein Stück deutsche Akademiegeschichte nach 1945 vermittelt, die von Entnazifizierung, katastrophalen Lebensumständen, aber auch von Hoffnung geprägt war.

 

Bilbliographische Angaben
Antje Buchwald: Fritz Griebel. Künstler, Lehrer und Direktor der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg nach 1945. Hg. von Jutta und Peter Griebel, Prof. Fritz Griebel-Nachlassverwaltung. Verlag J.H. Röll: Dettelbach 2017

Umfang: 167 Seiten
Ausstattung: Festeinband mit Fadenheftung, mit zahlreichen farbigen Abbildungen (Bilderdruck glänzend, Kunstdruckpapier)
Format: 21,5 cm b x 30,4 cm h
ISBN: 978-3-89754-502-1
roell-verlag.de

Leseprobe (PDF) herunterladen...

 

Verkaufspreis: 69,90 € zzgl. 6,00 € Versandkosten

Beim Kauf von mehr als zwei Artikeln entstehen keine Versandkosten.
Nicht unfrei zurücksenden.

Galerie Jutta Griebel
Oberrüsselbach 14
91338 Igensdorf

Bitte bestellen Sie per:
E-Mail: jupegriebel(at)gmail.com

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Bestellung mit allen weiteren Angaben. Ihre Bestellung wird verschickt, sobald der Geldeingang verbucht wurde.