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Das Werk Fritz Griebels

Betrachtet man das künstlerische Gesamtwerk, so überrascht es durch eine außerordentliche Spannweite des künstlerischen Ausdrucks, der von der Gegenständlichkeit bis hin zur Abstraktion reicht. Hierin spiegelt sich nicht nur die persönliche Entwicklung des Künstlers wieder, sondern auch die Auseinandersetzung mit künstlerischen Problemen der Zeit.

Verbindendes Element des heterogenen Werkes ist ein sicheres Gefühl für Form und Harmonie, welches Fritz Griebel antiker Bildwerke entlehnt hatte. Mittelpunkt seiner Kunst bildet der Mensch in friedvoller Umwelt. Zahlreiche Werkgruppen wie die Figurenprogramme seit den 1930er Jahren in Auseinandersetzung mit dem Motiv Der Badenden von Cézanne oder seine antikisierenden Kompositionen sind beispielhaft hierfür.

Aber nicht nur sein künstlerisches Ausdrucksvermögen ist vielgestaltig, auch die künstlerischen Techniken, die Griebel anwendete, sind vielfältig. Bereits als Jugendlicher übte er sich in der damals wieder populär gewordenen Technik des Scherenschnitts, die er sogar um 1945 sowohl inhaltlich als auch technisch neu belebte, indem er das Medium mit grafischen Techniken kombinierte.

Diese Rubrik wird ständig erweitert. Wiederkommen lohnt sich also!