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Sonntag, 5. Mai 2013

Werk des Monats im Mai

Von: Antje Buchwald

In den 1930er-Jahren lässt sich eine surreale Phase im Oeuvre Fritz Griebels beobachten. Die Antike – besonders Erzeugnisse der Kleinkunst –, dient ihm hier als Folie für eine heiter-beschwingte Welt. Kräftige Farben bestimmen denn auch die Farbpalette des Künstlers.

Im Vordergrund dieses Werk des Monats sehen wir ein großes bauchiges Gefäß mit einem Henkel und einem Deckel. Vorbild des Gefäßes war eine Spitzamphora, die Griebel phantasievoll umgestaltete. Er betonte den derart spitz zulaufenden Fuß, so dass das antike Vorratsgefäß droht zu kippen und ließ den traditionellen Doppelhenkel weg.

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