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Geschichte der Aquarellmalerei

Sie gehört zusammen mit der Gouachemalerei zur Wasserfarbentechnik. Der Begriff ‚Aquarell’ meint, dass die leicht mit Gummiarabikum gebundenen Farben, mit Zusätzen von Glyzerin und Konservierungsstoffen, mit Wasser angemischt, verdünnt und aufgetragen werden. Charakteristisches Merkmal dieser Technik ist ein mehr oder weniger dünner Farbenschleier.

Das Malen mit Wasserfarben gehört, bedingt durch die einfachen technischen Voraussetzungen, zu den ursprünglichsten Maltechniken und blieb bis zur Erfindung der Tempera- und Ölmalerei beherrschend.

Bereits im alten Ägypten verwendete man Wasserfarben zur Ausschmückung von Totenbüchern oder von Holzsarkophage. In Europa vollzieht Albrecht Dürer (1471-1528) den entscheidenden Schritt zur eigentlichen Aquarellmalerei mit seinen Landschafts-; Tier- und Pflanzenaquerellen.